Home-Office mit Kids (Quelle: HOT)
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8 Tipps für das Home-Office mit Kindern

17. März 2021 | von Home Office Total

Zuhause – da ist in Zukunft nicht mehr nur die Arbeit, sondern auch die Familie. Aber wie bekommt man Job und Kinder unter einen Hut? Hier sind ein paar Ideen!

Das Home-Office mit Familie bedarf etwas anderer Planung, als wenn ihr ausschliesslich für Euch plant. Und sicherlich braucht es manchmal auch etwas stärkere Nerven… Aber daheim produktiv zu arbeiten, ist machbar – und es gibt Wege, nicht nur sich selbst, sondern auch die jungen, anspruchsvollen Mitbewohner aus der eigenen Familie daran zu gewöhnen. 

  1. Plant in kürzeren Einheiten 

Gute Planung ist das allerwichtigste im Home-Office. Normalerweise planen wir um Termine, Telkos und Videokonferenzen herum – doch Eltern sollten noch einen weiteren Faktor miteinplanen: Die kürzere Konzentrationsspanne ihrer Kinder. Wie lang können sich Eure Kinder selbst beschäftigen? Was gebt ihr ihnen in dieser Zeit zu tun? Das kann der Zeitraum sein, in dem ihr Euch mal konzentriert einer Aufgabe widmet. Schnell in kurze, konzentrierte Phasen zu kommen, kann man lernen – und es gibt Hilfsmittel dafür, wie z.B. die Pomodoro-Methode.

  1. Wechselt Euch ab

Wenn ihr als Familie Euren Tag plant, plant die Familienaufgaben und die Jobarbeit ein. Wenn der/die eine Partner/in mit Kümmern dran ist, ist das Eure Zeit für die Arbeit! Tür zu, Kopfhörer mit sanfter Musik auf und losarbeiten. Gebt Euch gegenseitig diese Freiräume, wenn möglich, und setzt sie konsequent um. 

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  1. Kommuniziert klar, was die Kinder erwarten können

Sprecht morgens den Tagesablauf durch, wer wann was vorhat im Laufe des Tages, macht vielleicht eine morgendliche Frühstückstradition daraus. Erstellt einen Familienkalender oder eine Grafik oder Zeichnung auf einem großen Bogen Papier. Je nachdem, wie alt die Kinder sind, können sie hier schauen, wann sie welchen Elternteil ansprechen können und wann nicht. 

  1. Nutzt eine (!) Randzeit 

Vielleicht entscheidet ihr Euch, dass es tagsüber viel Familienzeit gibt (geben muss, vielleicht auch wegen des Alters der Kinder) – dann versucht, die Randzeiten zu nutzen. Ohne die halbe Nacht durchzuarbeiten, werdet kreativ: Vielleicht morgens zwei Stunden konzentrierter Arbeit, bevor die Kinder wachwerden? Der Vorteil ist: Vielleicht seid ihr so früh dran, dass auch die Kolleg/innen noch nicht wach sind. Wichtig hier: Wenn ihr eine Randzeit nutzt, dann nur eine, nicht morgens früh raus und dann abends noch spät weiterarbeiten, denn das ist ein Rezept, das Euch auf Dauer aufreiben wird. 

  1. Keine Angst vor Bildschirmzeit 

Kita und Schule zu? Dann ist es auch okay, die Kinder mal mit einem Film oder dem Tablet zu beschäftigen. Wägt ab: Was ist wichtiger – die Deadline im Job oder Euer Anspruch an Eure Erziehung? Manchmal ist es okay, wenn das Projekt mal einen Nachmittag wichtiger ist, damit ihr es vom Tisch bekommt. Und wenn das dann ausnahmsweise mehr Bildschirmzeit für die Kleinen bedeutet – so sei es. 

  1. Kinderbetreuung ≠ Frauenjob

Mütter-Telkos sind ebenso wichtig wie Väter-Telkos. Achtet darauf, dass ihr die Betreuung gleichmäßig verteilt und dass beide ungestörte Arbeitsphasen bekommt. Teilt die Zuständigkeiten untereinander auf, sprecht Euch ab und sorgt dafür, dass ihr Euch aufeinander verlassen könnt. Aber lasst auch los: Zieht Euch zurück, wenn der Partner im Einsatz ist. Das ist Eure Chance, etwas zu schaffen! 

  1. Bereitet die Spielzeit Eurer Kinder vor

Legt bereit, was die Kinder für ihre Spielzeit brauchen, damit sie nicht zu Euch kommen müssen, um Euch nach etwas zu fragen. Was brauchen sie: Snacks, Getränke, Spielzeug? Gibt es vielleicht ein Hörspiel, dass ihr schon bereit macht? Fragt die Kinder, was sie haben wollen und stellt es bereit. Und wenn die Kinder dann trotzdem am Schreibtisch stehen: Sagt ihnen, dass ihr Euch in Eurer nächsten Pause darum kümmern werdet (wenn das möglich ist). 

  1. Einatmen. Ausatmen. Cool bleiben!

Es wird gute und weniger gute Tage geben, ganz klar. Aber Kinder können sich an solche Rhythmen gewöhnen und neue Strukturen erlernen. Seid geduldig mit ihnen und mit Euch. Lernt als Familie, wie ihr damit umgeht – und seid konsequent. Und wenn ein Tag mal nicht so läuft wie geplant: Morgen ist ein neuer Tag! Und nicht vergessen: Den anderen Kolleg/innen mit Kindern geht es ganz genauso… 

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